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Digital Employability

von: Reinhold Schulte
Online Marketing

Die Digitale Transformation unserer Gesellschaften hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden, die Digital Employability.

Employability heißt wörtlich Beschäftigungsfähigkeit und meint die Einsetzbarkeit eines Arbeitnehmers im Beruf. Man kann Employability als eine gute Passung von Person und Job, Peron und Umfeld, Person und Organisation und Person und Kollegen*innen / Vorgesetzten betrachten. Unternehmen haben ein vitales Interesse daran, die Employability ihrer Arbeitnehmer*innen zu erhalten und auszubauen. Umgekehrt muss es auch das Interesse von Arbeitnehmenden sein, ihre Employability zu stärken. Im Zuge der Digitalisierung muss von einer Digital Employability ausgegangen werden.

Entstehung der Digital Employability

Die Digitale Transformation unserer Gesellschaften hat auch Auswirkungen auf die Employability von Arbeitnehmenden. Im Zuge der digitalen Veränderung werden neue Kompetenzanforderungen geschaffen, die sich direkt auf die Employability auswirken, so dass eine ‚Digital Employability‘ entsteht. Dabei geht es nicht nur um die Bedienung von Tools, sondern die Kompetenzen und Fähigkeiten selbst, die von den Mitarbeitenden erwartet werden, unterliegen in der Digitalen Transformation einem starken Wandel. Arbeitnehmer müssen sich dieses Wandels bewusst sein und ihre Kompetenzen und Fähigkeiten im Sinne einer Digital Employability stärken.

Neue Kompetenzen zur Stärkung der Digital Employability

Als zentrale neue oder erweiterte Kompetenzen können unter anderen gelten:

Digital Literacy: Kompetenz, adäquat mit digitalen Technologien umzugehen. Digital Literacy ist die Voraussetzung zur Partizipation an der digitalen Welt.

Information Mastery: Produktiver Umgang mit der Informationsflut; die Fähigkeit Informationen zu priorisieren und produktiv nutzbar zu machen.

Resilienz: Die psychische Widerstandskraft oder auch die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen, wird im Zeitalter des „anytime, anywhere and always on“ immer wichtiger.

Veränderungsbereitschaft und Agilität: Die Bereitschaft, sich an neue Gegebenheiten anzupassen und sie aktiv mitzugestalten ist eine echte Schlüsselkompetenz in der Digitalen Transformation.

Networking: Die Virtualisierung von Prozessen und Teams erfordert von allen Beteiligten Netzwerke zu schaffen, um Arbeitsbeziehungen und werthaltige Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen.

Digital Employability – Ein IT-Thema?

Allein an dieser kurzen Liste wird deutlich, dass die Digitale Transformation kein IT-Thema ist. Die Herausforderungen, die von dieser Veränderung ausgehen müssen auf vielen Ebenen beantwortet werden. Neben dem Corporate Learning in den Unternehmen, muss auch die Bildungspolitik neue Antworten finden. In den letzten Jahren sind viele Berufsbilder verändert oder neu geschaffen worden.

Arbeitnehmer*innen müssen sich konstruktiv und kreativ mit den Anforderungen der Digital Employability auseinandersetzen, nur so können Sie weiterhin erfolgreich am Arbeitsmarkt bestehen. Im Idealfall entwickeln sie ein ‚Digital Mindset‘ und gestalten aktiv die Digitale Transformation.

Zum Weiterlesen:

  • Camboni, M., & Simée, J. (2018). Digital Workforce. Mindsets und Masterminds. In B. Volkens, & K. Anderson (Hrsg.), Digital Human. Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung (S. 173-182). Frankfurt a. M.: Campus.
  • Tietgen-Simonsen, M., & Hagerbäumer, M. (2022). Digital Employability. Beschäftigungsfähigkeit im Digitalen Zeitalter. In U. Thelen, & M. Hagerbäumer (Hrsg.), HR-Management und Corporate Learning im Zeichen der Digitalisierung. Untersuchungen, Fallstudien und Empfehlungen für Unternehmen und Organisationen (S. 120-127). Bonn: Lemmens.

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